Instagram Repost: Das Wichtigste auf einen Blick
- → Seit August 2025 gibt es eine eingebaute Repost-Funktion für öffentliche Beiträge und Reels, eine fremde App brauchst du dafür nicht mehr.
- → Der Instagram Repost Button sieht aus wie zwei Pfeile im Kreis und sitzt direkt unter dem Beitrag.
- → Deine Reposts landen in einem eigenen Reiter auf deinem Profil und erscheinen in den Feeds deiner Follower.
- → Du kannst jeden Instagram Repost löschen, und der Originalbeitrag bleibt dabei unverändert.
- → Beim Repost in der App nennt Instagram den Urheber automatisch, für Screenshots und Downloads brauchst du seine Erlaubnis.
Ein Kunde lobt dich in seiner Story. Eine Kollegin erklärt genau das Thema, das deine Zielgruppe beschäftigt. Beides willst du auf deinem eigenen Profil zeigen. Genau dafür gibt es den Instagram Repost.
Wie er funktioniert, hat sich 2025 grundlegend verändert. Viele Anleitungen im Netz hängen noch beim alten Stand fest. Dieser Artikel zeigt dir den aktuellen Weg, die Grenzen der Funktion und die Einstellungen, mit denen du die Kontrolle behältst.
Was bedeutet Repost auf Instagram?
Ein Repost auf Instagram bedeutet, dass du einen fremden Beitrag auf deinem eigenen Profil erneut veröffentlichst. Der Name des Urhebers bleibt dabei sichtbar, du gibst den Inhalt also nicht als deinen aus. Seit August 2025 erledigt eine eingebaute Funktion diesen Schritt. Vorher führten nur Umwege wie Screenshots oder fremde Apps zum Ziel.
Das Wort Repost meint im Alltag sehr unterschiedliche Dinge. Manche verstehen darunter das Teilen in die Story, andere den Beitrag mit einem zweiten Profil als Mitautor.
Die Unterschiede sind größer, als sie wirken. Sie entscheiden darüber, wie lange ein Inhalt sichtbar bleibt und wer ihn überhaupt zu sehen bekommt.
Fünf Wege, fremde Inhalte zu teilen
| Weg | Sichtbar | Quelle genannt |
|---|---|---|
| Repost | Dauerhaft im Reposts-Reiter und in Follower-Feeds | Automatisch |
| Teilen in die Story | 24 Stunden | Automatisch |
| Gemeinsamer Beitrag (Collab) | Dauerhaft in beiden Profilen | Beide Profile gleichrangig |
| Remix | Dauerhaft als eigenes Reel | Automatisch |
| Screenshot | Dauerhaft als eigener Beitrag | Nur wenn du sie selbst nennst |
Die Tabelle zeigt den entscheidenden Punkt. Nur der Screenshot verlangt von dir eine eigene Quellenangabe. Bei allen anderen Wegen übernimmt Instagram diese Zuordnung.
Achte beim Recherchieren auf das Alter der Quelle. Viele deutsche Ratgeber zum Thema stammen aus der Zeit vor August 2025.
Diese Ratgeber behaupten bis heute, es gebe keine native Repost-Funktion, und schicken dich zu Screenshot-Tricks oder kostenpflichtigen Apps. Beides brauchst du für öffentliche Beiträge nicht mehr.
Die folgende Übersicht stellt die fünf Wege mit Sichtbarkeit und Quellenangabe nebeneinander.

Instagram Repost Button: So repostest du einen Beitrag
Der Instagram Repost Button sitzt unter jedem öffentlichen Beitrag und jedem öffentlichen Reel. Er zeigt zwei Pfeile, die im Kreis laufen. Ein Tippen darauf legt den Beitrag in deinem Profil ab. Meta hat die Funktion am 6. August 2025 offiziell angekündigt und seitdem weltweit ausgerollt.
So gehst du vor, wenn du einen Beitrag auf Instagram reposten willst:
- Öffne den Beitrag oder das Reel, das du teilen möchtest.
- Tippe unter dem Beitrag auf das Repost-Symbol mit den zwei Kreispfeilen.
- Tippe auf die Gedankenblase, wenn du eine eigene Notiz ergänzen willst.
- Bestätige mit Speichern, danach erscheint der Beitrag in deinem Profil.
Die Notiz ist der unterschätzte Teil. Sie ist die einzige Stelle, an der du eigene Worte zu einem fremden Beitrag unterbringst. Ohne sie bleibt dein Repost ein stummes Weiterreichen.
Mit einem Satz wie „Genau diese Frage höre ich jede Woche“ machst du aus dem geteilten Inhalt einen eigenen Standpunkt.
Ein Repost verschwindet nicht im Raster deiner normalen Beiträge. Er landet im Reposts-Tab deines Instagram Profils, ähnlich wie Reels oder markierte Beiträge. Dein gestalteter Feed bleibt unberührt.
Bonustipp
Schreibe die Notiz als Frage an deine Follower statt als Zustimmung. „Siehst du das genauso?“ holt Antworten, „Starker Beitrag“ holt keine. Aus dem geteilten Beitrag wird so ein Gesprächsanlass.
Fehlt dir der Button, liegt das fast immer am Ursprungsprofil. Wer einen Beitrag reposten will, braucht einen öffentlichen Account auf der Gegenseite und die Freigabe des Urhebers. Eine veraltete App-Version kann den Button ebenfalls verstecken.
Drittanbieter-Apps wie Repost for Instagram, Repost App oder Reposta lösten dieses Problem früher. Sie laden den Beitrag herunter und setzen ein Wasserzeichen mit dem Namen des Urhebers darauf.
Für öffentliche Beiträge brauchst du diesen Umweg nicht mehr. Er lohnt sich nur noch, wenn du fremden Content außerhalb von Instagram verwenden willst, und dafür brauchst du ohnehin eine Erlaubnis.
Die Grafik fasst die vier Schritte in der Reihenfolge zusammen, in der du sie in der App durchläufst.

Instagram Story reposten: Beiträge, Storys und Reels teilen
Der Weg in die Story läuft über das Papierflieger-Symbol unter dem Beitrag. Dort wählst du „Zu deiner Story hinzufügen“, passt Größe und Position an und veröffentlichst. Der Name des Urhebers erscheint automatisch als Sticker und bleibt anklickbar. Nach 24 Stunden verschwindet die Story wieder.
Willst du sie länger zeigen, legst du sie in ein Highlight. Über „Link kopieren“ im selben Menü teilst du den Beitrag außerdem per Nachricht oder auf anderen Kanälen.
Eine fremde Story bei Instagram reposten
Eine fremde Story kannst du nur dann teilen, wenn dich jemand darin markiert hat. Dann erscheint in deinen Nachrichten der Hinweis „Erwähnung in Story“ mit der Schaltfläche „Zu deiner Story hinzufügen“.
Ohne Markierung gibt es keinen Weg über die App. Wer eine Story bei Instagram reposten möchte, ohne markiert zu sein, fragt am besten direkt nach einer Markierung.
Reels teilen und remixen
Für Reels hast du zwei Wege. Der Repost legt das Reel unverändert in deinen Reposts-Reiter. Der Remix stellt dein eigenes Video daneben oder darunter und macht daraus einen neuen Beitrag.
Für Reaktionen, Ergänzungen und Antworten ist der Remix die stärkere Wahl. Am Rechner funktioniert beides nicht: Die Browser-Version von Instagram kennt weder Repost noch Remix. Du brauchst dafür die App auf dem Smartphone.
Welches Format am Ende Anfragen bringt, hängt weniger vom Weg als vom Inhalt ab. Dieses Video zeigt, welche drei Formate dabei wirklich tragen:
Storys und Reposts schließen sich nicht aus. Viele Profile nutzen beides, weil die Story schnelle Aufmerksamkeit bringt und der Repost dauerhaft sichtbar bleibt.
Darunter siehst du die drei Wege mit ihren jeweiligen Voraussetzungen.

Instagram Repost sehen: Wo Reposts landen und wer sie bemerkt
Deine Reposts sammelt Instagram in einem eigenen Reiter auf deinem Profil. Dort findest du sie jederzeit wieder. Zusätzlich erscheinen sie laut Meta in den Feeds deiner Follower, und Instagram empfiehlt sie deren Freunden. Ein Repost bleibt also nicht in deinem Profil liegen. Er läuft aktiv in fremde Feeds hinein.
Für den Urheber ist das ein echter Gewinn. Sein Beitrag erreicht Menschen, die ihm noch nicht folgen.
Wer oft fremde Profile zum Teilen bewegt, holt zusätzliche Instagram Reichweite ohne eigenen Aufwand. Genau deshalb lohnt es sich, Reposts auf den eigenen Inhalten zu erlauben.
Ob du eine Benachrichtigung bekommst, wenn jemand deinen Beitrag repostet, bestätigt Meta nicht offiziell. Eine Liste aller Profile, die geteilt haben, liefert Instagram jedenfalls nicht.
Unter dem Stichwort Instagram Repost Viewer werben Drittanbieter damit, fremde Reposts anonym sichtbar zu machen. Das ist keine Funktion von Instagram, und die Anbieter verlangen dafür oft deine Zugangsdaten. Halte dich von diesen Diensten fern.
„The currency of real networking is not greed but generosity.“
Keith Ferrazzi, Autor und Unternehmer
In meiner Beratungspraxis zeigt sich das immer wieder: Profile, die fremde Inhalte sichtbar würdigen, erleben selbst deutlich mehr Reposts. Der Effekt braucht Wochen, nicht Tage.
Ein Repost kostet mehr als ein Like, denn er steht dauerhaft im eigenen Profil. Für dein Engagement zählt er deshalb schwerer als jede andere Reaktion.
Weitere Artikel zum Thema
Reposts ersetzen keine eigenen Inhalte. Sie füllen Lücken, sie würdigen Kunden und sie zeigen Haltung.
Wer daraus ein verlässliches System für Anfragen bauen will, braucht einen Plan für seinen gesamten Content. Diesen Plan liefert der Onlinekurs Kundengewinnung Schritt für Schritt.
Das Bild zeigt die vier Orte, an denen ein Repost auftaucht oder eben nicht.

Instagram Repost löschen, rückgängig machen und deaktivieren
Ein Repost ist keine Einbahnstraße. Du kannst ihn jederzeit entfernen, und du kannst verhindern, dass andere deine eigenen Beiträge teilen. Beide Wege laufen über unterschiedliche Menüs. Der Originalbeitrag bleibt dabei in jedem Fall unangetastet, du löschst also immer nur deine eigene Kopie.
Instagram Repost rückgängig machen
Öffne dein Profil und wechsle in den Reposts-Reiter. Tippe den Beitrag an, den du entfernen willst, und öffne oben rechts das Menü mit den drei Punkten.
Dort wählst du die Option zum Entfernen des Reposts. Der Beitrag verschwindet aus deinem Profil und aus den Feeds deiner Follower.
Instagram Repost deaktivieren: So sperrst du das Teilen deiner Inhalte
Viele suchen danach, den Instagram Repost Button deaktivieren zu können. Den Button selbst blendet Instagram nicht aus.
Du steuerst aber, ob andere deine Inhalte übernehmen dürfen, und zwar getrennt nach Inhaltstyp. Diese drei Wege führen zum Ziel (Stand September 2026):
- Storys: Einstellungen und Aktivitäten, dann Story, dort „Teilen in Story erlauben“ abschalten.
- Beiträge: Einstellungen und Aktivitäten, dann Privatsphäre, dann Beiträge, dort „Teilen zulassen“ abschalten.
- Reels: Einstellungen und Aktivitäten, dann Teilen und Remixen, dort die Weitergabeoptionen abschalten.
Die Änderung greift sofort, auch für Beiträge, die schon online sind. Du kannst den Instagram Repost ausschalten, verlierst damit aber die zusätzliche Reichweite über fremde Profile. Für die meisten Konten ist das ein schlechter Tausch.
Bonustipp
Schalte das Teilen gezielt für einzelne Formate ab. Sensible Storys aus dem Kundenalltag lässt du geschützt, Fachbeiträge bleiben frei teilbar. So behältst du Kontrolle und Reichweite zugleich.
Bleibt die Funktion trotz aller Einstellungen aus, prüfe die App-Version im Store. Instagram rollt Änderungen gestaffelt aus, manche Accounts bekommen neue Optionen erst Wochen später.
Darunter stehen der Löschweg und die drei Sperr-Einstellungen nebeneinander.

Darf man auf Instagram reposten? Urheberrecht und Erlaubnis
Fremde Fotos und Videos sind urheberrechtlich geschützt. Die native Repost-Funktion regelt die Quellenangabe, ersetzt aber keine Erlaubnis für andere Kanäle. Sobald du einen Screenshot oder eine Bildschirmaufnahme machst oder das Material außerhalb von Instagram nutzt, brauchst du die Zustimmung des Urhebers.
Hinweis: Diese Angaben ersetzen keine individuelle Rechtsberatung. Wende dich bei konkreten rechtlichen Fragen an eine Fachanwältin oder einen Fachanwalt für Urheberrecht.
Diese Nachricht kannst du direkt übernehmen: „Hallo [Name], dein Beitrag zu [Thema] trifft genau das, was meine Community beschäftigt. Darf ich ihn auf meinem Profil teilen und dich dabei verlinken?“
Diese Nachricht bleibt kurz und konkret, und sie verzichtet auf Floskeln. Die Zusage kommt in den allermeisten Fällen. Speichere dir die Antwort als Screenshot, dann hast du die Erlaubnis später schwarz auf weiß.
Inhalte deiner Kunden sind dabei die wertvollste Quelle. Dieser nutzergenerierte Content, im Marketing als UGC bekannt, wirkt glaubwürdiger als jede selbst gebaute Grafik.
Laut dem Social Media Marketing Report 2026 von HubSpot gewichten 77 Prozent der befragten Fachleute Authentizität höher als eine Hochglanzproduktion. Ein echter Kundensatz schlägt das perfekte Design.
Für Unternehmen lohnt sich ein fester Anteil. Laut Bitkom haben 8 von 10 Unternehmen in Deutschland ein Social-Media-Profil, 35 Prozent davon nutzen Instagram. Viele arbeiten dabei ohne erkennbare Struktur.
Wer Reposts gezielt einsetzt, spart Produktionszeit und baut Vertrauen über fremde Stimmen auf. Bei der Umsetzung unterstützt dich auch eine spezialisierte Instagram Agentur.
Die Grafik fasst die vier Regeln zusammen, die dich rechtlich auf der sicheren Seite halten.

Häufige Fragen zum Instagram Repost
Fazit: So nutzt du den Instagram Repost richtig
Der Instagram Repost ist seit 2025 eine eingebaute Funktion und keine Bastellösung mehr. Du tippst auf die zwei Pfeile im Kreis, ergänzt eine kurze Notiz und speicherst. Wichtig bleibt der Rahmen darum herum, denn außerhalb der App gelten andere Regeln. Für Screenshots und Downloads holst du dir vorher die Erlaubnis des Urhebers.
Behalte über die Einstellungen die Kontrolle darüber, wer deine eigenen Inhalte weitertragen darf. Setze Reposts danach als Ergänzung ein.
Reposts zeigen, wem du zuhörst und welche Stimmen du für wichtig hältst. Deine eigene Position zeigen sie nicht. Dafür brauchst du weiterhin Inhalte, die nur von dir kommen können.
Erstmals veröffentlicht: September 2026








