YouTube Shorts erstellen: Die Anleitung für App, PC und KI

Du willst YouTube Shorts erstellen und weißt nicht, wo du anfangen sollst? Hier findest du das aktuelle Format und die Anleitung für App, PC und KI.

Inhalt

YouTube Shorts erstellen: Die Anleitung für App, PC und KI

YouTube Shorts erstellen: Das Wichtigste auf einen Blick

  • YouTube Shorts sind Videos im Hochformat oder im quadratischen Format mit einer Länge von höchstens drei Minuten.
  • In der YouTube-App nimmst du dein Short mit der Shorts-Kamera auf und bearbeitest es direkt auf dem Smartphone.
  • Am PC lädst du fertige Clips über YouTube Studio hoch.
  • Mit KI verwandelst du lange Videos in kurze Clips, manche Funktionen gibt es aber nicht in jeder Region.
  • Ein Short wirkt, wenn die ersten Sekunden fesseln. Ob das klappt, zeigt dir die Kennzahl „Angesehen oder weggewischt“ in YouTube Studio.

Du willst YouTube Shorts erstellen und weißt nicht, wo du anfangen sollst? Für den Einstieg reichen dein Smartphone und ein paar Minuten Zeit.

Das Publikum ist riesig. Laut YouTube-Chef Neal Mohan erreichen Shorts im Schnitt mehr als 200 Milliarden Aufrufe pro Tag (Stand Juni 2025).

Viele Anleitungen im Netz nennen noch eine Grenze von 60 Sekunden. Diese Regel ist veraltet. Hier bekommst du den aktuellen Stand für App, PC und KI.

Das richtige Format für YouTube Shorts

Ein YouTube Short ist ein Video im Hochformat oder im quadratischen Format, das höchstens drei Minuten dauert. Das ideale Seitenverhältnis ist 9:16, also 1.080 × 1.920 Pixel. YouTube ordnet jedes Video automatisch als Short ein, sobald Format und Länge passen. Einen eigenen Schalter dafür gibt es nicht.

Hier siehst du das YouTube-Shorts-Format mit allen technischen Eckdaten:

  • Seitenverhältnis: 9:16 im Hochformat oder 1:1 quadratisch
  • Auflösung: bis zu 1080p, im Hochformat also 1.080 × 1.920 Pixel
  • Länge: bis zu drei Minuten
  • Musik: je nach Titel bis zu 90 Sekunden aus der Audio-Mediathek

Die Grenze von drei Minuten gilt für alle Videos, die du seit dem 15. Oktober 2024 hochlädst.

Ab dem 24. September 2026 sperrt YouTube neue Shorts über einer Minute mit aktivem Content-ID-Anspruch nicht mehr automatisch. Der Content-ID-Anspruch bleibt aber aktiv.

Dein Short kann zwar abspielbar bleiben, trotzdem gehst du mit fremder Musik ein Risiko ein. Nutze deshalb Titel aus der Audio-Mediathek oder deinen eigenen Ton.

Wie Kurzvideos in eine gesamte Content-Strategie passen, liest du im Ratgeber Short Form Content.

„Brevity is the soul of wit.“

William Shakespeare, Dichter und Dramatiker

Genau das macht ein gutes Short aus. Es bringt einen Gedanken auf den Punkt und lässt alles Überflüssige weg.

Die Grafik fasst alle technischen Vorgaben für dein Short zusammen.

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YouTube Shorts erstellen: So geht es in der App

Am schnellsten erstellst du ein Short direkt in der YouTube-App auf deinem Smartphone. Du tippst auf das Plus-Symbol, wählst Short und nimmst dein Video mit der Shorts-Kamera auf. Danach ergänzt du Musik, Text oder Filter, vergibst einen Titel und veröffentlichst. Beim ersten Mal dauert das nur wenige Minuten.

Willst du ein YouTube Short erstellen, gehst du so vor:

  1. Öffne die YouTube-App und melde dich mit deinem Kanal an.
  2. Tippe unten auf das Plus-Symbol für „Erstellen“ und wähle „Short“.
  3. Halte die Aufnahmetaste gedrückt oder tippe sie an. Du kannst mehrere Clips nacheinander aufnehmen.
  4. Beende die Aufnahme und wechsle in die Bearbeitung.
  5. Füge Musik, Text, Filter oder ein Voiceover hinzu.
  6. Gib einen Titel ein, lege die Sichtbarkeit fest und veröffentliche dein Short.

Die Aufnahme in mehreren Abschnitten ist die größte Stärke der App. Du filmst eine Szene, stoppst und machst an einer anderen Stelle weiter. Die Fortschrittsanzeige zeigt dir, wie viel Zeit noch bleibt.

Auf Tablets steht die Shorts-Kamera derzeit nicht zur Verfügung. Nutze dafür dein Smartphone oder lade ein fertiges Video hoch.

Bonustipp

Schreib dir vor der Aufnahme drei Stichpunkte auf: Einstieg, Kernaussage und Abschluss. So nimmst du jeden Abschnitt gezielt auf und sparst dir eine lange Nachbearbeitung.

In der Grafik findest du die sechs Schritte zum ersten Short in der App kompakt.

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YouTube Shorts am PC erstellen und hochladen

Am PC schneidest du dein Video zuerst in einem Schnittprogramm und lädst es danach über YouTube Studio hoch. Die Shorts-Kamera mit ihren Aufnahme-Werkzeugen ist Teil der Smartphone-App. Entscheidend ist deshalb das Format: Ist dein Clip hochkant oder quadratisch und höchstens drei Minuten lang, erscheint er automatisch als Short.

Willst du YouTube Shorts hochladen, gehst du am Computer so vor:

  1. Schneide dein Video im Format 9:16 oder 1:1.
  2. Öffne YouTube Studio und melde dich an.
  3. Klicke oben rechts auf „Erstellen“ und „Videos hochladen“ und wähle deine Datei aus. Bis zu 15 Videos kannst du auf einmal auswählen.
  4. Ergänze Titel und Beschreibung und lege die Sichtbarkeit fest.
  5. Veröffentliche das Video sofort oder plane einen Termin.
  6. Lege danach im Bereich „Inhalte“ bei Bedarf ein eigenes Thumbnail fest.

Für den Schnitt eignen sich Programme wie CapCut oder Canva. Bevor du ein YouTube Short hochladen kannst, stellst du das Projekt dort auf 9:16 oder 1:1 ein. Ein Export im Querformat landet als normales Video auf deinem Kanal.

Clips, die du schon im Hochformat für TikTok oder Instagram Reels produziert hast, lädst du auf demselben Weg hoch. Nenne das Thema im Titel klar und in den Worten, nach denen deine Zuschauer suchen.

Ein eigenes Thumbnail für dein Short legst du derzeit nur in YouTube Studio am Computer fest. YouTube empfiehlt dafür das Format 9:16, und du brauchst ein bestätigtes Konto.

Wie ein Vorschaubild aussieht, auf das Zuschauer klicken, liest du im Ratgeber YouTube-Thumbnail.

Die Grafik fasst den Weg vom Schnittprogramm bis zum fertigen Short am PC zusammen.

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Mit KI YouTube Shorts erstellen

Mit KI erstellst du YouTube Shorts vor allem aus Material, das du schon hast. Externe Tools wie Opus Clip suchen in einem langen Video die stärksten Stellen, schneiden sie auf Hochformat zu und ergänzen Untertitel. YouTube selbst macht mit „Mit KI bearbeiten“ aus Rohaufnahmen einen ersten Entwurf. Die Kontrolle über die Aussage behältst du.

Die YouTube-Funktion ergänzt Musik und Übergänge automatisch. Sie und der Videogenerator Veo 3 Fast starteten aber nur in ausgewählten Ländern. Veo 3 Fast kam im September 2025 zuerst in den USA, Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland.

Prüfe deshalb in deiner App, was du schon nutzen kannst.

Ganz ohne KI klappt es mit „Remix“. Öffne ein eigenes, öffentliches Video ohne fremde Urheberrechtsansprüche und tippe auf „Remix“ und „Kurzvideo erstellen“. Du wählst bis zu 60 Sekunden aus und ergänzt Text oder Filter.

Weitere Ideen, wie du vorhandene Inhalte mehrfach nutzt, findest du im Ratgeber Content Repurposing.

KI spart dir Zeit beim Schnitt, die Idee und die Botschaft liefert sie dir nicht. Inhalte aus seinen eigenen KI-Werkzeugen kennzeichnet YouTube mit einem Hinweis und einem unsichtbaren Wasserzeichen.

Bonustipp

Nimm ein Webinar, einen Vortrag oder ein langes YouTube-Video und lass dir daraus mehrere Clip-Vorschläge erstellen. Behalte nur die stärksten Ausschnitte. So entstehen aus einer einzigen Aufnahme mehrere Shorts.

Die Grafik zeigt dir drei Wege, wie aus vorhandenem Material Shorts entstehen, mit und ohne KI.

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Virale YouTube Shorts erstellen: Worauf es ankommt

Ob ein Short viral geht, entscheidet vor allem der Einstieg. Deine Zuschauer wischen weiter, sobald die ersten Sekunden sie nicht packen. Starte deshalb mit einer Frage, einem Ergebnis oder einem Problem. Zeige pro Short genau einen Gedanken und schließe mit einem klaren nächsten Schritt ab.

Die Konkurrenz ist groß. Laut Alphabet-Chef Sundar Pichai veröffentlichen mehr als zehn Millionen Kanäle jeden Tag Shorts.

Die besten Ideen liefern dir die Fragen deiner Zuschauer und Kunden. Sammle sie in einer Liste und mache aus jeder Frage ein eigenes Short.

Auf diese vier Hebel kommt es an:

  • Hook: Sag im ersten Satz, was dein Zuschauer gewinnt.
  • Untertitel: Blende die wichtigsten Aussagen als Text ein, damit dein Short auch ohne Ton funktioniert.
  • Serie: Plane mehrere Shorts zu einem Thema, damit Zuschauer wiederkommen.
  • Nächster Schritt: Verweise am Ende auf ein längeres Video oder dein Profil.

Reichweite allein ist aber noch kein Ziel. Aufrufe bringen dir erst etwas, wenn aus Zuschauern Interessenten werden.

In meiner Beratungspraxis sehe ich das regelmäßig. Ein Kunde mit Geschäftsfeldern in Immobilien und Finanzen gewann durch regelmäßige, zielgerichtete Inhalte in sozialen Medien mehr Follower und mehr qualifizierte Anfragen, und zwar rein organisch.

Möchtest du diese Arbeit abgeben, unterstützt dich ein Social-Media-Freelancer. Warum viele Likes noch keine Gespräche bringen, erkläre ich in diesem Video.

Ein einzelnes virales Short bringt kurz Aufmerksamkeit. Dauerhaft neue Kunden gewinnst du erst mit einem System, in dem Inhalte, Angebot und nächster Schritt ineinandergreifen.

Als Dienstleister, Coach oder Berater erfährst du im Onlinekurs Kundengewinnung, wie du ein solches System Baustein für Baustein aufbaust.

Die Grafik fasst die vier Hebel zusammen, mit denen deine Shorts Aufmerksamkeit in Anfragen verwandeln.

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YouTube Shorts auswerten: Diese Kennzahlen zählen

Ob deine Shorts funktionieren, zeigt dir YouTube Studio im Tab „Inhalte“. Für den Einstieg ist „Angesehen oder weggewischt“ die aussagekräftigste Kennzahl. Sie zeigt in Prozent, wie oft Zuschauer dein Short angesehen und wie oft sie es weggewischt haben. Dazu kommen Aufrufe, die Veränderung deiner Abonnentenzahl, „Mag ich“-Bewertungen und die Einblendungen im Feed.

Diese fünf Kennzahlen solltest du regelmäßig prüfen:

  • Angesehen oder weggewischt: Diese Kennzahl zeigt, ob dein Einstieg trägt.
  • Im Feed angezeigt: So oft hat YouTube dein Short im Shorts-Feed ausgespielt.
  • Aufrufe: YouTube vergleicht sie mit der typischen Leistung deiner Shorts.
  • Abonnenten: Die Veränderung zeigt, ob aus Zuschauern ein festes Publikum wird.
  • „Mag ich“-Bewertungen: Die Differenz zu „Mag ich nicht“ zeigt, welche Themen ankommen.

Wischen viele Zuschauer weg, prüfe zuerst deinen Einstieg. Teste eine neue Hook, bevor du das ganze Thema verwirfst.

Vergleiche außerdem deine stärksten und schwächsten Shorts. Muster bei Thema, Einstieg und Länge zeigen dir, was du öfter machen solltest. Schwankungen einzelner Videos sind laut YouTube normal.

Zusätzlich findest du in YouTube Studio die Wiedergabezeit und die Zuschauerbindung. Beide zeigen dir, wie lange deine Zuschauer dranbleiben.

Für Unternehmen zählt zusätzlich, was nach dem Short passiert. Schau, wie viele Zuschauer danach dein längeres Video ansehen oder Kontakt aufnehmen.

Die Grafik zeigt dir die fünf Kennzahlen und was sie über dein Short verraten.

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FAQ: YouTube Shorts erstellen

Wie lang darf ein YouTube Short sein?
Seit dem 15. Oktober 2024 darf ein Short bis zu drei Minuten lang sein. Musik aus der Audio-Mediathek nutzt du je nach Titel bis zu 90 Sekunden, manche Songs nur 60 oder 30 Sekunden.
Musst du YouTube Shorts aktivieren?
Nein, eine eigene Freischaltung gibt es nicht. Du brauchst nur einen YouTube-Kanal. YouTube ordnet jedes passende Video automatisch als Short ein.
Warum erkennt YouTube dein Video nicht als Short?
Meist liegt es am Format oder an der Länge. Prüfe, ob dein Video hochkant oder quadratisch ist und höchstens drei Minuten dauert. Ein Clip im Querformat erscheint immer als normales Video.
Kannst du YouTube Shorts am PC erstellen?
Ja, du schneidest dein Video in einem Programm wie CapCut oder Canva im Format 9:16 und lädst es über YouTube Studio hoch. Die Shorts-Kamera mit ihren Aufnahme-Werkzeugen gibt es dagegen nur in der Smartphone-App.
Kannst du mit YouTube Shorts Geld verdienen?
Ja, über das YouTube-Partnerprogramm. Dafür brauchst du 1.000 Abonnenten und 10 Millionen gültige Shorts-Aufrufe in den letzten 90 Tagen oder 4.000 Stunden Wiedergabezeit in zwölf Monaten. Von den Werbeeinnahmen im Shorts-Feed erhältst du 45 Prozent des dir zugewiesenen Umsatzes.

Fazit: Dein Weg zum ersten YouTube Short

YouTube Shorts erstellen ist technisch einfach. Hochformat, höchstens drei Minuten und ein klarer Einstieg reichen für den Start. Über den Erfolg entscheidet am Ende deine Botschaft. Ein starker erster Satz, eine klare Aussage und ein Grund, dir weiter zu folgen, halten deine Zuschauer.

Nimm heute dein erstes Short auf und schau nach einer Woche in YouTube Studio, wie viele Zuschauer geblieben sind. So lernst du aus jeder Veröffentlichung.

Erstmals veröffentlicht: September 2026

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Über den Autor: Daniel Schaefer

Ich habe BWL mit Schwerpunkt Marketing und Personal studiert und arbeite seit vier Jahren als freiberuflicher Marketingberater. Seitdem unterstütze ich KMU & Selbstständige dabei, über Online Marketing neue Kunden und Mitarbeiter zu gewinnen. Wenn du persönliche Beratung brauchst oder wissen möchtest, wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte, trag dich gerne für ein kostenfreies Erstgespräch ein.

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