LinkedIn Unternehmensseite erstellen: Der komplette Leitfaden 2026

Eine LinkedIn Unternehmensseite ist in wenigen Minuten erstellt, wenn du weißt, worauf es ankommt. Dieser Leitfaden zeigt dir Schritt für Schritt, wie du sie anlegst, verwaltest, Admins hinzufügst und welche Kosten wirklich entstehen.

Inhalt

LinkedIn Unternehmensseite erstellen: Der komplette Leitfaden

LinkedIn Unternehmensseite: Das Wichtigste auf einen Blick

  • Eine LinkedIn Unternehmensseite kostet in der Grundversion nichts, zusätzliche Kosten entstehen erst durch Werbeanzeigen oder freiwillige Zusatzfunktionen.
  • Du brauchst zwingend ein persönliches LinkedIn-Profil, um eine Unternehmensseite zu erstellen, eine Seite ganz ohne persönliches Profil gibt es auf der Plattform nicht.
  • Mit vorbereitetem Logo, Slogan und Beschreibung dauert die Einrichtung meist nur zehn bis fünfzehn Minuten.
  • Nur ein Super-Admin darf weitere Admins hinzufügen, entfernen oder die Seite endgültig deaktivieren.
  • LinkedIn nennt den Vorgang offiziell Deaktivieren, eine klassische Löschfunktion mit sofortiger, endgültiger Wirkung gibt es auf der Plattform nicht.

Eine eigene Seite auf LinkedIn wirkt im ersten Moment wie eine reine Formsache. Ein paar Klicks, ein Logo hochladen, fertig.

In der Praxis stecken darin aber ein paar Stolpersteine, die dir später Zeit oder sogar deinen Seitennamen kosten können, wenn du sie vorher nicht kennst.

Dieser Leitfaden zeigt dir Schritt für Schritt, wie du eine LinkedIn Unternehmensseite erstellst, sie richtig verwaltest und welche Kosten, Rechte und Fallstricke du dabei kennen solltest.

Was ist eine LinkedIn Unternehmensseite und wofür brauchst du sie?

Eine LinkedIn Unternehmensseite, oft auch LinkedIn Firmenprofil, Unternehmensprofil oder Company Page genannt, ist das offizielle Profil deines Unternehmens auf der Plattform. Sie unterscheidet sich klar von einem privaten Mitgliedskonto und dient als zentrale Anlaufstelle für Kunden, Bewerber und Geschäftspartner, die sich vorab ein Bild von deinem Unternehmen machen möchten.

Sie zeigt Logo, Beschreibung, Beiträge und Stellenanzeigen und ist klar von einem persönlichen Profil getrennt. Kunden, Bewerber und Geschäftspartner finden hier auf einen Blick, wofür dein Unternehmen steht.

Ein persönliches Profil steht für dich als Mensch, mit deiner Berufserfahrung und deinem Werdegang. Die Unternehmensseite dagegen repräsentiert die Marke selbst, unabhängig davon, welche Personen gerade dort arbeiten.

Beide Formate ergänzen sich: Deine Mitarbeitenden posten über ihre persönlichen Profile, die Unternehmensseite bündelt die offizielle Kommunikation.

Für viele Unternehmen ist die Seite die erste Anlaufstelle für drei Gruppen: Kunden vor einer Anfrage, Bewerber auf Kulturcheck und Partner, die eine seriöse Außendarstellung erwarten.

Wie du LinkedIn darüber hinaus strategisch für mehr Sichtbarkeit und Anfragen nutzt, liest du im ausführlichen Ratgeber LinkedIn für Unternehmen.

Wichtig zu wissen: Mehrere LinkedIn Unternehmensseiten unter einem Dach sind erlaubt und sogar üblich.

Größere Unternehmen betreiben neben der Hauptseite häufig sogenannte Fokusseiten für einzelne Marken, Produktlinien oder Standorte, die auf die Hauptseite verweisen.

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Voraussetzungen: Das brauchst du, bevor du startest

Bevor du deine LinkedIn Unternehmensseite anlegen kannst, brauchst du ein persönliches LinkedIn-Profil mit bestätigten Kontakten, eine offizielle Firmen-E-Mail-Adresse mit deiner eigenen Domain und die Basisdaten deines Unternehmens: Name, Branche, Unternehmensgröße und Logo. Eine private E-Mail-Adresse bei einem Freemail-Anbieter akzeptiert LinkedIn beim Setup nicht.

Fehlt eine dieser Voraussetzungen, verweigert LinkedIn die Erstellung der Seite.

  • Ein persönliches LinkedIn-Profil mit hinterlegtem Foto und ausgefüllter Berufserfahrung
  • Eine bestätigte E-Mail-Adresse, im Idealfall mit der Domain deines Unternehmens
  • Unternehmensname, Branche, Unternehmensgröße und Sitz
  • Ein Logo im quadratischen Format sowie ein kurzer Slogan
  • Eine LinkedIn-URL für die Seite, zum Beispiel linkedin.com/company/dein-unternehmen

Immer wieder taucht dabei dieselbe Frage auf: Lässt sich eine LinkedIn Unternehmensseite erstellen ohne persönliches Profil? Die klare Antwort: Das geht nicht.

LinkedIn verlangt für jede Unternehmensseite mindestens ein persönliches Mitgliedskonto als verantwortlichen Admin, weil die Plattform eine echte Person hinter jeder Seite sehen möchte. Das soll Spam-Seiten und Fake-Profile verhindern.

Wer sein privates Profil ungern für die Firmenseite nutzen möchte, legt stattdessen ein schlankes, rein dienstlich geführtes Profil an: echter Name, Foto, aktuelle Position im Unternehmen, dienstliche E-Mail-Adresse.

Sobald die Seite über dieses Konto erstellt ist, lassen sich weitere Admins ergänzen, sodass du die eigentliche Verwaltung später auf mehrere Schultern verteilen kannst.

Bonustipp

Prüfe vor dem Anlegen über die LinkedIn-Suche, ob dein Unternehmen schon eine unbeanspruchte Seite hat. LinkedIn erstellt automatisch eine leere Seite, sobald Mitarbeitende dein Unternehmen als Arbeitgeber eintragen, das noch keine eigene Seite besitzt. Legst du parallel eine zweite an, verteilen sich Mitarbeitende und Follower auf zwei Einträge.

Sind alle Voraussetzungen erfüllt, dauert der eigentliche Erstellungsprozess kaum noch Zeit. Die folgende Übersicht fasst zusammen, was du bereitlegen solltest, bevor du das Formular öffnest.

Ob du dabei von einer Unternehmensseite, einem LinkedIn Firmenprofil oder einem LinkedIn Unternehmensprofil erstellen sprichst, gemeint ist technisch immer derselbe Vorgang, nur mit unterschiedlichem Namen für dieselbe Seite.

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LinkedIn Unternehmensseite erstellen: Schritt für Schritt

Du erstellst eine LinkedIn Unternehmensseite in fünf Schritten: Seiten-Setup starten, passenden Seitentyp wählen, Unternehmensdaten eintragen, Beschreibung und Logo ergänzen und die fertige Seite veröffentlichen. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf, und mit vorbereiteten Angaben lässt sich das komplette Formular ohne Unterbrechung in einem Durchgang ausfüllen.

Mit vorbereiteten Angaben ist das komplette Formular in zehn bis fünfzehn Minuten ausgefüllt.

  1. Seiten-Setup starten: Melde dich mit deinem persönlichen Profil an, klicke oben rechts auf das Symbol für Produkte und wähle dort „Unternehmensseite erstellen“.
  2. Seitentyp auswählen: LinkedIn unterscheidet zwischen Unternehmen (mittelständisch, mittel oder groß), Fokusseite und Bildungseinrichtung. Für die klassische Firmenseite wählst du „Unternehmen“.
  3. Unternehmensdaten eintragen: Name, Website, Branche, Unternehmensgröße, Sitz und die gewünschte LinkedIn-URL. Die URL lässt sich später zwar noch ändern, eine feste, gut lesbare Version von Anfang an erspart dir aber spätere Verwirrung bei Verlinkungen.
  4. Logo, Slogan und Beschreibung ergänzen: Das Logo sollte quadratisch und gut erkennbar sein. In der Unternehmensbeschreibung hast du deutlich mehr Platz als im Slogan, nutze ihn für Branche, Leistung und Standort in klarer Sprache statt in reiner Marketingfloskel.
  5. Seite veröffentlichen: Nach dem Ausfüllen der Pflichtfelder ist die Seite sofort für alle LinkedIn-Mitglieder sichtbar. Fülle im Anschluss weitere Felder wie Spezialgebiete und Hashtags aus, das verbessert die Auffindbarkeit über die LinkedIn-Suche zusätzlich.

Wer im Netz nach LinkedIn Seite erstellen sucht, landet inhaltlich auf genau demselben Ablauf wie oben beschrieben, unabhängig davon, welchen Begriff die Suchmaschine gerade anzeigt.

Die Erstellung selbst ist bei jeder Variante kostenlos, auch für eine Fokusseite fallen keine Gebühren an. Eine LinkedIn Unternehmensseite erstellen kostenlos zu können, ist also der Normalfall und keine eingeschränkte Version.

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Was eine LinkedIn Unternehmensseite kostet

Das Anlegen und der laufende Betrieb einer LinkedIn Unternehmensseite kosten grundsätzlich nichts, egal wie viele Admins du einträgst oder wie oft du postest. Kosten entstehen ausschließlich, wenn du zusätzliche, freiwillige Funktionen nutzt: Werbeanzeigen im Kampagnenmanager, eine Recruiter-Lizenz für die Personalsuche oder den Sales Navigator für den strukturierten Vertrieb.

Die Basisseite bleibt davon unberührt und funktioniert dauerhaft ohne Zahlung.

Hier lohnt sich ein genauer Blick, denn ein häufiger Denkfehler in vielen Anleitungen ist die Vermischung zweier unterschiedlicher Produkte.

Die bekannten LinkedIn-Premium-Abos für persönliche Profile, die je nach Paket monatlich einen zweistelligen Betrag kosten, sind an dein persönliches Profil gekoppelt, nicht an die Unternehmensseite.

Sie geben dir mehr Kontaktanfragen oder Einblicke in Profilbesucher, verändern aber nichts an den Kosten deiner Firmenseite.

Für die Unternehmensseite selbst bietet LinkedIn separate, optionale Erweiterungen an, etwa eine Premium-Variante der Seite mit zusätzlichem Branding und Auswertungen.

Konkrete Zusatzkosten entstehen für die meisten Unternehmen aber vor allem über drei Wege: bezahlte Werbeanzeigen im Kampagnenmanager, Recruiter-Lizenzen für die aktive Bewerbersuche und der Sales Navigator für den strukturierten Vertrieb.

Du buchst und bezahlst alle drei unabhängig von der Basisseite.

Laut dem HubSpot State of Marketing Report setzen 42 Prozent der Marketer LinkedIn aktiv als Teil ihrer Marketingstrategie ein.

Eine kostenlose Unternehmensseite ist damit für die meisten Unternehmen der naheliegende erste Schritt, bevor du überhaupt über ein Werbebudget nachdenkst.

Bonustipp

Verwechsle beim Budgetieren nicht dein persönliches LinkedIn-Premium-Abo mit den Kosten der Unternehmensseite. Beide Rechnungen laufen komplett getrennt, ein teures Premium-Profil verbessert die Reichweite deiner Firmenseite nicht automatisch.

Bevor du eine echte Kaufentscheidung für Zusatzprodukte triffst, lohnt sich deshalb zuerst der Blick auf die kostenlose Basisseite und die drei Kostentreiber im Überblick.

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Admins hinzufügen und die Seite laufend verwalten

LinkedIn Unternehmensseite verwalten heißt vor allem, passende Admin-Rollen an dein Team zu vergeben, statt jede Aufgabe selbst zu übernehmen. Ein Super-Admin hat volle Kontrolle über die Seite, ein Content-Admin kümmert sich um Beiträge und Jobpostings, ein Curator schlägt passende Fremdbeiträge zum Teilen vor, ein Analyst sieht nur die Statistiken, und ein Paid Media Admin verwaltet ausschließlich die Werbeanzeigen.

Nur der Super-Admin darf weitere Admins hinzufügen oder entfernen.

  • Super-Admin: hat vollständige Kontrolle über die Seite, kann Admins hinzufügen und entfernen und die Seite deaktivieren
  • Content-Admin: darf Beiträge erstellen, Kommentare moderieren und Stellenanzeigen verwalten
  • Curator: darf Beitragsvorschläge sichten und Inhalte entwerfen, ohne selbst zu veröffentlichen
  • Analyst: sieht ausschließlich den Analytics-Bereich mit Reichweite und Interaktionszahlen
  • Paid Media Admins: verwalten je nach Zuweisung Werbeanzeigen, Lead-Formulare oder verknüpfte Landingpages

Wer einen LinkedIn Admin hinzufügen möchte, braucht dafür Super-Admin-Rechte: Du öffnest die Admin-Ansicht deiner Seite, gehst zu den Seitenadministratoren und trägst den Namen der gewünschten Person ein.

Voraussetzung ist, dass diese Person selbst ein bestehendes, aktives LinkedIn-Profil besitzt, ein externes Konto ohne eigenes Profil lässt sich nicht hinterlegen.

Für die laufende Verwaltung gilt eine einfache Regel: Lege von Beginn an mindestens zwei Super-Admins fest.

Verlässt eine einzelne verantwortliche Person das Unternehmen, ohne dass eine zweite Person Zugriff hat, verliert das ganze Team die Kontrolle über die Seite.

Halte außerdem schriftlich fest, wer für Beiträge, Kommentare und Bewerbungen zuständig ist, damit die Seite nicht nach ein paar Wochen verwaist.

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Seite übertragen oder löschen: Die wichtigsten Fälle

Eine LinkedIn Unternehmensseite übertragen lässt sich nicht auf Knopfdruck an eine andere Firma. Du überträgst stattdessen die Verantwortung: Ein neuer Super-Admin übernimmt die Rechte, danach entfernst du den bisherigen. Löschen im eigentlichen Sinn bietet LinkedIn nicht, du deaktivierst die Seite stattdessen dauerhaft und unwiderruflich.

Für die vollständige Entfernung einer Seite nutzt du die offizielle Deaktivierungsfunktion, eine sofortige Löschung im klassischen Sinn kennt LinkedIn nicht.

Ein Wechsel der Zuständigkeit kommt häufiger vor als gedacht: eine Agentur übernimmt die Betreuung, du benennst dein Unternehmen um, oder die verantwortliche Person wechselt den Arbeitgeber.

In all diesen Fällen fügst du zunächst die neue Person als Super-Admin hinzu und entfernst danach die alte. So bleiben Follower, Beiträge und die Unternehmenshistorie vollständig erhalten, nur die Verwaltung wechselt.

Möchtest du eine LinkedIn Unternehmensseite löschen, findest du in den Einstellungen der Seite die Option zur Deaktivierung. Nur ein Super-Admin sieht diesen Menüpunkt.

Nach der Deaktivierung verschwindet die Seite sofort aus der öffentlichen Suche, du verlierst alle Follower und Beiträge, und du machst den Vorgang nicht ohne Weiteres rückgängig.

Überlege deshalb vorher genau, ob eine inaktive, aber weiterhin bestehende Seite nicht die bessere Lösung ist als eine endgültige Deaktivierung.

„Networking is not about just connecting people. It’s about connecting people with people, people with ideas, and people with opportunities.“

Reid Hoffman, Mitgründer von LinkedIn

Genau dieser Gedanke steckt auch hinter der Unternehmensseite: Sie ist der Ort, an dem dein Unternehmen dauerhaft mit Menschen, Ideen und Gelegenheiten verbunden bleibt, weit über ein einmalig ausgefülltes Formular hinaus.

Eine überstürzte Deaktivierung kappt genau diese Verbindungen.

Bevor du dich für eine Deaktivierung entscheidest, lohnt sich also ein zweiter Blick auf das eigentliche Problem. Häufig steckt dahinter schlicht fehlende Zeit für die Pflege.

Mit klaren Zuständigkeiten und einem festen Redaktionsplan findest du dafür meist eine einfachere Lösung als eine endgültige Deaktivierung.

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So bringst du mehr Sichtbarkeit auf deine Unternehmensseite

Eine fertig eingerichtete Unternehmensseite bringt für sich genommen wenig. Sichtbarkeit entsteht erst durch ein vollständig ausgefülltes Profil, regelmäßige Beiträge, eingebundene Mitarbeitende und eine klare Vorstellung davon, welche Zielgruppe die Seite überhaupt erreichen soll. Ohne diese drei Bausteine bleibt selbst eine optisch gelungene Seite weitgehend unsichtbar.

Laut einer Bitkom-Studie setzen bereits 62 Prozent der Unternehmen in Deutschland Social-Media-Marketing aktiv ein. Die reine Präsenz reicht als Differenzierung also längst nicht mehr aus.

In meiner Beratungspraxis zeigt sich dabei immer wieder derselbe Effekt: Sobald du eine Unternehmensseite strategisch statt zufällig bespielst, steigen Followerzahl und Engagement spürbar an.

Bei der Betreuung eines Arbeitgeberverlags etwa verdoppelte sich die organische Reichweite innerhalb weniger Monate, und das Engagement stieg auf allen Kanälen messbar.

Das interne Team wurde dabei spürbar entlastet, weil klare Zuständigkeiten und ein fester Redaktionsplan die tägliche Unsicherheit ersetzten.

Wichtig für die Erwartungshaltung: Beiträge von persönlichen Profilen erreichen auf LinkedIn im Schnitt deutlich mehr Menschen als Beiträge von Unternehmensseiten.

Deine Unternehmensseite funktioniert deshalb am besten als Ankerpunkt, während deine Mitarbeitenden als persönliche Multiplikatoren für die Reichweite sorgen.

Wer sein Unternehmen im eigenen Profil als Arbeitgeber hinterlegt, erscheint zudem automatisch in der Mitarbeiter-Sektion der Seite.

Ein einzelner gut gepflegter Kanal reicht dabei selten aus, um verlässlich neue Anfragen zu erzeugen.

Wer daraus ein zusammenhängendes System für die eigene Kundengewinnung bauen möchte, findet dafür im Onlinekurs Die 7 Bausteine unabhängiger Kundengewinnung eine passende Anleitung.

Zum Schluss noch ein Wort zu mehreren LinkedIn Unternehmensseiten im Vergleich: Beobachte gelegentlich, wie ähnliche Unternehmen ihre Seiten gestalten, welche Beitragsformate dort funktionieren und wie häufig dort neue Beiträge erscheinen.

Das ersetzt keine eigene Strategie, liefert aber schnell ein realistisches Gefühl dafür, was in deiner Branche als normal gilt und wo eine eigene Seite noch Luft nach oben hat.

Wie du ein konkretes Video-Beispiel für systematische Kundengewinnung siehst, zeigt dieser kurze Clip.

Die Grundidee aus dem Video lässt sich eins zu eins auf die Unternehmensseite übertragen: Über den Erfolg entscheidet vor allem ein wiederholbarer Prozess im Hintergrund, der auch dann weiterläuft, wenn gerade wenig Zeit für Social Media bleibt.

Trage dafür in der Unternehmensbeschreibung die Begriffe ein, unter denen Kunden und Bewerber tatsächlich suchen würden, also Branche, Leistung und Standort im Klartext.

Die ersten zwei Sätze entscheiden meist, ob jemand weiterliest oder die Seite wieder verlässt.

Wie du gezielt neue Follower für deine Seite gewinnst, statt nur auf zufälliges Wachstum zu hoffen, erklärt der Ratgeber LinkedIn Follower generieren im Detail.

Wer die laufende Pflege lieber abgibt, findet Unterstützung bei einer spezialisierten LinkedIn Agentur.

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FAQ: LinkedIn Unternehmensseite

Was kostet eine LinkedIn Unternehmensseite?
Die Erstellung und der laufende Betrieb einer LinkedIn Unternehmensseite sind kostenlos. Kosten entstehen erst durch freiwillige Zusatzprodukte wie Werbeanzeigen, Recruiter-Lizenzen oder den Sales Navigator, nicht durch die Basisseite selbst.
Kann ich eine LinkedIn Unternehmensseite ohne persönliches Profil erstellen?
Nein. LinkedIn koppelt jede Unternehmensseite an mindestens ein persönliches Mitgliedskonto, das du als Admin einträgst. Wer sein privates Profil nicht nutzen möchte, legt stattdessen ein schlankes, rein dienstlich geführtes Profil an und erstellt die Seite darüber.
Wie füge ich einen weiteren Admin zu meiner LinkedIn Unternehmensseite hinzu?
Als Super-Admin öffnest du die Admin-Ansicht deiner Seite und trägst die gewünschte Person unter den Seitenadministratoren ein. Die Person braucht dafür ein eigenes, aktives LinkedIn-Profil, ein externes Konto ohne Profil lässt sich nicht hinterlegen.
Wie lösche ich eine LinkedIn Unternehmensseite?
LinkedIn bietet für Unternehmensseiten keine sofortige Löschfunktion. Der einzige Weg ist die Deaktivierung der Seite. Als Super-Admin findest du diese Option in den Einstellungen. Nach der Deaktivierung verschwindet die Seite aus der öffentlichen Suche, und der Schritt lässt sich nicht ohne Weiteres rückgängig machen.
Lohnt sich eine LinkedIn Unternehmensseite überhaupt?
Für die meisten Unternehmen ja, weil die Seite kostenlos ist und häufig die erste Anlaufstelle für Kunden, Bewerber und Partner darstellt. Der eigentliche Nutzen entsteht aber erst durch regelmäßige Pflege, eine leere oder verwaiste Seite bringt kaum Mehrwert.

Fazit: So gelingt deine LinkedIn Unternehmensseite

Eine LinkedIn Unternehmensseite zu erstellen, ist in wenigen Minuten erledigt, sobald Logo, Beschreibung und Basisdaten bereitliegen.

Der eigentliche Unterschied zwischen einer verwaisten und einer wirksamen Seite entsteht danach: durch klare Admin-Rollen, regelmäßige Beiträge und Mitarbeitende, die die Seite aktiv mittragen.

Kosten entstehen dabei nur, wenn du dich bewusst für Werbeanzeigen oder zusätzliche Tools entscheidest, die Basisseite selbst bleibt dauerhaft kostenlos.

Wer diese Grundlagen einmal sauber aufsetzt, verwaltet, admin-technisch absichert und mit einem festen Rhythmus für Beiträge kombiniert, hat langfristig deutlich weniger Aufwand als jemand, der die Seite alle paar Monate neu wiederbeleben muss.

Erstmals veröffentlicht: September 2026

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Bild von Über den Autor: Daniel Schaefer

Über den Autor: Daniel Schaefer

Ich habe BWL mit Schwerpunkt Marketing und Personal studiert und arbeite seit vier Jahren als freiberuflicher Marketingberater. Seitdem unterstütze ich KMU & Selbstständige dabei, über Online Marketing neue Kunden und Mitarbeiter zu gewinnen. Wenn du persönliche Beratung brauchst oder wissen möchtest, wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte, trag dich gerne für ein kostenfreies Erstgespräch ein.

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